
Kronen Zeitung
CAUSA RANGNICK-VERTRAG
Pröll: „Gab kein unterschriftsreifes Angebot“
Monatelang, seit Josef Pröll den ÖFB „übernommen“ hatten, war Ruhe, jetzt geht es wieder los ...
„Teamchef Ralf Rangnick lehnt das erste Angebot zur Vertragsverlängerung ab“ – so lauten die Schlagzeilen. Wieder Unruhe, ein sinnloses Störfeuer. Noch dazu im WM-Jahr. Dabei hatte ÖFB-Boss Pröll am Freitag bei der Aufsichtsratsitzung nur ausgelotet, wie weit er bei den Gesprächen mit Rangnick gehen darf.
Doppeltes Gehalt
Das Gehalt des Deutschen soll und wird von einer auf zwei Millionen Euro im Jahr verdoppelt werden. Was stimmt, ist, dass vier ÖFB-Sponsoren bereit sind, die Hälfte davon zu übernehmen. Das bestätigt auch Pröll der „Krone“: „Es ist richtig, dass wir bei einer Verlängerung externe Finanziers bekommen. Das ist ein Meilenstein. Der finanzielle Teil ist aber nur eine Flanke.“
Die zweite Flanke, einige Fragen wie Vertragsdauer (kolportiert bis nach der EURO 2028), Ausstiegsklauseln und einiges mehr sind aber völlig offen.
Soll heißen: Das klare Bekenntnis ist da, Rangnick wird (hoffentlich) auch verlängern, Pröll hat grünes Licht, die Verhandlungen zu finalisieren.
Nichts zum Ablehnen
Aber gegenüber der „Krone“ bekräftigt er aufgrund der Falschmeldungen noch einmal: „Wir sind in Gesprächen. Aber es gab noch kein unterschriftsreifes Angebot.“ Also auch nichts, was Rangnick hätte ablehnen können...
Zudem muss sich Pröll jetzt auch darum kümmern, warum erneut vertrauliche Details vom Aufsichtsrat (oder den Sponsoren) durchgesickert sind. So eine Unruhe hilft im WM-Jahr niemandem!
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Bild: Mario Urbantschitsch
Bild: GEPA
























